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04.12.2012 (20): Oma ist krank und ich hab die Faxen dicke

Wir haben heute nichts großartig gemacht, ausgeschlafen und haben uns am Nachmittag mit Diana getroffen. Nach dem Treffen fragte ich sie, ob sie mit mir auf den Friedhof gehen wollte. Entweder auf den Generalfriedhof oder auf den, auf dem mein Opa begraben liegt. Der Generalfriedhof sei zu gefährlich (das steht auch so in meinem Touristenführer) und außerdem ist sie müde und will nach hause fahren. Ok. Ein Versuch war es wert...
Diana überholte uns und schrie rüber, ob wir uns noch zum Shoppen in einer Mall treffen. Da Amparo zwei Sekunden vorher gesagt hatte, sie sei müde und wolle nach hause, war ich umso erstaunter, dass sie mit "ja, klar!" antwortete. Also ging es mal wieder in eine Mall. Super, hab ja auch sonst nichts gesehen...
Sie wollte ein Auto überholen, hatte aber nicht bemerkt, dass der Fahrer Gas gegeben hatte und ich sagte, sie solle doch kurz warten. Da ist sie völlig ausgerastet, hat mich angeschrien, von wegen sie fährt schon seit Jahren und hat noch nie einen Unfall gebaut etc.
Ich habe sie nur angelächelt und gesagt, dass einmal immer das erste Mal ist und es schließlich auch mein Leben ist (und die Situation war echt brenzlig!) Naja, kurzum, sie hat mir verboten, noch etwas zu sagen und ich habe ihr trotzig gesagt, dass ich einfach gar nichts mehr sagen werde, egal was ist und sie mich fragt.
Ich war also beleidigt und als ich mitbekam, dass sie Diana die Situation schilderte, fand ich es ungerecht. Ich wollte ihr ja nichts Böses!!!
Später sagte sie, sie findet es blöd, dass wir uns streiten und sie will das nicht. Dafür tut sie aber ganz schön wenig, um das zu vermeiden... egal, ich war so sauer, dass ich beschloss, mir ein Hotel zu suchen, denn diese Situation täglich ist für mich weder Urlaub, noch Freude, noch hat sie was mit Familie zu tun, auf die ich mich Jahre lang gefreut habe...
Ich habe keine Lust, mich jeden Tag zu streiten oder zu langweilen (oder beides), dafür habe ich nicht ein Jahr lang gearbeitet und mein Geld gespart.
Als wir dann zuhause waren, war sie plötzlich krank und hat zig Freundinnen angerufen und denen ihr Leid geklagt. Mit mir hat sie allerdings nicht geredet.
Ich sollte ihr auch nicht zu nahe kommen, denn sie war ja krank und wollte mich nicht anstecken. Dann hatte es an der Tür geklingelt und die Nachbarinnen kamen, wurden freudig begrüßt, umarmt, es wurde Milch für eine heiße Schokolade gemacht und von Krankheit war irgendwie nichts mehr zu spüren.
Habe mich sehr gewundert, wie schnell man hier in Guatemala genesen kann!
Kaum waren sie weg, ging es ihr jedoch wieder schlecht. Ich habe mit Alejandro geredet und auch mit einer Freundin von ihm, Monica, ob sie mir helfen, ein Hotel zu finden. Nachdem ich ein Hotel gefunden hatte, habe ich gebucht.
Barcelo in Guatemala City, Zona 10 (Zona Viva). Erleichtert konnte ich nun schlafen...

10.12.12 07:18

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