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11.12.2012 (27): Jetzt bin ich auch noch krank...

Scheinbar war es nicht nur die Aufregung, sondern ich bin wirklich krank. Habe mich zum Frühstück gequält, jedoch war ich so wackelig auf den Beinen, dass ich nach ein bisschen Obst und Getränken wieder auf mein Zimmer gegangen bin. Vorher habe ich das Hotel gebeten, mir einen Arzt zu schicken. Vom Hotel kam erst ein Sanitäter (in Begleitung von Sicherheitspersonal), der mich dann fragte, ob ich in ein Krankenhaus möchte oder ob ein Arzt kommen soll. Da mir nun wirklich nicht nach Krankenhaus war, habe ich lediglich den Arzt bestellen lassen. Der kam dann auch eine halbe Stunde später und untersuchte mich, hat Fieber gemessen (kein Fieber, zum Glück!), meinen Blutdruck und meinen Bauch abgetastet. Ergebnis war die Diagnose: Darm-Infektion, na super!!! Die Tabletten wurden mir vom Hotelpersonal in mein Zimmer gebracht und nun heißt es ab heute Antibiotikum schlucken.
Später meldete sich mein Cousin Alejandro, fragte, wo ich bin, was ich mache und wann wir uns sehen und ich teilte ihm die Situation mit und alles, was in den letzten Tagen passiert ist. Er teilte mir mit, dass er entsetzt ist über das Verhalten seiner Mutter und unserer Oma und dass er mit ihnen reden wird, weil er es unmöglich fand, wie sie mit mir umgingen. Ale und ich mögen uns und sind irgendwie wie Topf und Deckel. Ich habe das Gefühl, er wird mir helfen, weil wir uns einfach total gerne mögen und es ist, als wenn wir uns schon seit Ewigkeiten kennen. Er hat mir auch hin und wieder Tips gegeben, wie man mit unserer Oma Amparo umzugehen hat, wenn man mit ihr auskommen will.
Er hat sich sogar mit seiner Mutter gestritten, weil er mir helfen möchte. Das wollte ich natürlich nicht, aber er zeigt damit Charakter und Sinn für Gerechtigkeit. Er hat mit Carmen telefoniert und sich mit ihr geeinigt, dass ich nur 150§ zahlen muss. Das ist für mich ok und wenn ich dann meine Ruhe habe, bin ich überglücklich und muss nicht mehr in Angst leben. Tja, da hat man eine so große Familie und nur eine einzige Person hilft einem in der Not. Na immerhin.
Die Übergabe wird Donnerstag oder Freitag sein, am Freitag will Alejandro noch mit mir auf den Vulkan klettern und am Samstag, das hat er mir versprochen, wird er mich zum Flughafen bringen und verabschieden. Im nächsten Jahr möchte er nach Berlin kommen, das hat er mir versprochen. Ich würde mich riesig freuen... den Rest des Tages blieb ich also im Bett und schaute mir interessante Filme im Internet an oder beobachtete einfach nur die Flugzeuge, die starteten und landeten. Ich bin fußläufig nur 10 min. vom Flughafen entfernt im Barceló Guatemala. Lüften ist hier irgendwie schlecht, denn trotz 10. Stockwerkes stinkt die Luft hier nach Smog... die Stadt ist leider sehr dreckig und verschmutzt, zwischen einfach weggeworfenem Müll auf den Straßen liegen totgefahrene Hunde und niemand kümmert sich darum. Sobald es dunkel wird, soll man nicht mehr raus gehen, weil es zu gefährlich sein könnte und als Frau (speziell Touristin) alleine durch die Straßen zu gehen oder mit einem Bus zu fahren, sollte man auch lassen. Da es mir körperlich eh beschissen () geht, bleibe ich also heute auch wieder im Zimmer.


12.12.12 20:56

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